Tiere an der Wand
John James Audubon
Bei John James Audubon bleibt ein Vogel oder ein anderes Tier nicht klein in einer weiten Landschaft stehen. Flügel, Schwanz und Körper können fast an den Bildrand stoßen. Dadurch wirkt das Tier viel unmittelbarer präsent als in einer traditionellen Naturszene.
Ausprobieren zu Hause ist hier wichtiger als Zentimeter ablesen
Diesen Unterschied merkst du zu Hause sofort. Du betrachtest nicht nur ein Tier, es kann die ganze Wand prägen.
Ein großer Vogel über einem niedrigen Sideboard kann beeindruckend sein, an einer schmaleren Wand kann dieselbe Präsenz jedoch zu stark werden. Mit „Im Raum ansehen“ setzt du mehrere Audubon-Werke nacheinander an deine eigene Wand.
Nutze AR vor allem, um auszuschließen, was nicht passt. Prüfe, wie nah das Tier an die Möbel heranrückt, wie viel ruhiger Raum übrig bleibt und ob dir die Darstellung auch vom üblichen Sitzplatz aus gefällt.
Der Bildrand spielt mit
Weil die Tiere in der Komposition oft groß stehen, ist bei Leinwand auch die Randgestaltung interessant. Du kannst ein Foto wählen, das durchläuft, gestreckt oder gespiegelt wird, oder eine einfarbige Fläche. So bestimmst du bewusst, was an der Seite passiert, wenn wichtige Formen nah am Bildrand liegen.
Bei den meisten Leinwandformaten ist der Rand standardmäßig 3 cm dick. Im Format 20 x 30 cm hochkant und 30 x 20 cm quer beträgt die Dicke 2 cm, also etwas dünner. Gerade an einer Stelle, an der du schräg vorbeigehst, gibt diese Tiefe dem Bild als Objekt an der Wand mehr Präsenz.










































































































