Meeresbilder mit Landschaften dazwischen
J. M. W. Turner
Vier Werke können schon vier völlig verschiedene Stimmungen zeigen. In dieser Turner-Sammlung findest du drohendes Wetter, Fischerboote, Venedig und das berühmte Zusammenspiel von Regen, Dampf und Geschwindigkeit rund um einen Zug.
4 Bilder
Schau zuerst auf den Himmel
Darum geht es bei einem Turner-Bild hier nicht um viel Auswahl, sondern um eine klare Frage: Soll die Wand Ruhe, Nebel, Bewegung oder Ungestüm ausstrahlen?
Bei Turner bestimmt der Himmel oft, wie viel Spannung das ganze Bild bekommt. Eine breite Wand gegenüber der Couch oder dem Esstisch gibt einer solchen Landschaft genug Abstand, um als Ganzes zu wirken. Auf einer langen Wand kann die waagerechte Bewegung von Wasser, Horizont oder Gleisen dem Raum folgen.
Ein unruhigeres Werk kann in einem ansonsten schlichten Raum spannend sein. Dort muss das Bild nicht mit Accessoires konkurrieren.
Leinwand muss an der Seite nicht gleich enden
Bei Leinwand lohnt ein Blick auf den Rand, gerade bei einem stürmischen Turner. Himmel oder Wasser können am Rand weiterlaufen, gespiegelt, gestreckt oder einfarbig auslaufen. Bei einem Turner mit viel Himmel oder Bewegung ist das kein unwichtiges Detail, weil du das Werk von der Seite anders erlebst als frontal.
Bei den meisten Formaten ist der Rand 3 cm breit, und aus schräger Sicht wirkt die Leinwand dadurch tiefer. Davon weichen ausschließlich die kleinsten Formate ab, 20 x 30 cm hochkant und 30 x 20 cm quer. Dort beträgt der Rand 2 cm.
So wird die Wahl nicht komplizierter. Zuerst bestimmst du, welches Wetter du gern wiedersiehst. Danach entscheidest du, wie dieses Bild als Objekt an der Wand erscheinen darf.









































































































