Abstrakt und Tiere
Franz Marc
Füchse, gelbe Rehe und ein Mandrill sind erkennbare Motive, aber bei Franz Marc müssen ihre Farben nicht brav der Wirklichkeit folgen. In dieser Sammlung stehen außerdem Werke wie Fighting Forms und Die verzauberte Mühle, in denen Form und Farbe noch mehr Raum einnehmen.
Wo darf die Farbe das Zimmer verändern?
Deshalb kannst du bei Franz Marc mit einem Tier beginnen, das dich anspricht, und bei einem Bild enden, das du vor allem wegen seiner Farbkraft wählst.
Ein Esszimmer mit Holz und neutralen Stühlen kann ein ausdrucksstarkes Werk gut als Gegengewicht gebrauchen. In einem Arbeitszimmer kann eine kräftige Farbfläche die Wand beleben, ohne dass viel weitere Dekoration nötig ist. Und im Flur kann ein Tier, das nicht naturgetreu gemalt ist, sofort zeigen, dass die Kunst hier nicht nur dazu da ist, „brav zu passen“.
Frage dich deshalb weniger, ob dieselbe Farbe schon in deiner Einrichtung vorkommt. Interessanter ist, ob das Bild etwas hinzufügt, das dem Raum noch fehlt.
Aus der Nähe prüfen, aus der Ferne entscheiden
Mit dem Zoom kannst du einzelne Formen, Farbflächen und Details ansehen. Tritt danach zurück und beurteile das Werk als Ganzes. Bei einem Franz Marc kann der Unterschied groß sein: Aus der Nähe siehst du den Aufbau, aus der Ferne bleiben vor allem Rhythmus und Farbverteilung übrig.
Bei Leinwand bestimmst du außerdem den Rand: Das Motiv läuft weiter, wird gestreckt oder gespiegelt, oder der Rand wird einfarbig. So muss die Seite nicht zufällig dort enden, wo das Motiv aufhört.
Die beste Wahl ist am Ende nicht unbedingt das Tier, das dir am besten gefällt. Es ist das Werk, dessen Farben auch nach längerer Zeit noch etwas Gutes für den Raum tun.












































































































